07.05. 2011 Kinder-Uni – Einsatz bei der Feuerwehr Grimma
Donnerstag 12. Mai 2011 von René
Feuerwehr wird zu Universität für Kinder
Reges Interesse für Angebote des Grimmaer Vereins “Lernkultur und Bildungsberatung”
Grimma. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich die Kinderuni des Grimmaer Vereins “Lernkultur und Bildungsberatung”, welche Mädchen und Jungen Einblicke in Technik und Gesellschaft vermittelt. Diesmal erfuhren sie am Sonnabend bei der Freiwilligen Feuerwehr in Grimma, wie Feuerwehrarbeit tatsächlich funktioniert. Feuerwehrmann Michael Hennig, der seit zehn Jahren den Kindern- und Jugendlichen das Feuerwehr-Einmaleins vermittelt, verstand es, mit praktischen Vorführungen an den Geräten und mit theoretischen Abhandlungen, das Interesse der 20 Kinder zu wecken. Hier durften sie sogar einmal einen Verteiler oder gar das Strahlrohr selbst in die Hand nehmen, was sonst den erfahrenen Feuerwehrmännern vorbehalten bleibt.
Tom Gräfe, einer der Teilnehmer, war fasziniert von den ausgestellten Feuerwehrhelmen. “Der Rote hier gefällt mir besonders”, betonte er. Beim Aufsetzen musste er allerdings feststellen, dass er ihm viel zu groß ist. “Während eines Einsatzes signalisiert der rote Helm für alle sichtbar, wer eine wichtige Funktion inne hat”, erklärt Michael Hennig. Es sei das erste Mal, dass mit der Feuerwehr eine Kinderuni durchgeführt wird. “So eine Veranstaltung bietet uns die Gelegenheit, auch jenen Kindern einen Einblick in unsere interessante Arbeit zu vermitteln, welche sonst nicht den Weg in die Freiwillige Feuerwehr finden.” Unterstützt wurde der Jugendwart von jungen Kameraden, die selber in der Kinder- und Jugendfeuerwehr aktiv sind und deshalb wissen, was bei den Kindern gut ankommt.
Antje Ulbrich vom Verein, “Lernkultur und Bildungsberatung”, bedauert, dass nur 20 Kinder bei der Feuerwehr dabei sein konnten. “Wir hatten über 35 Anmeldungen, doch wenn die Teilnehmerzahl zu groß ist, kommt zu viel Unruhe in die Veranstaltung mit den Kindern.” Die nächste Kinderuni findet in Wurzen im Schweizergarten statt, wo es um das Thema “Was ist schön?”, geht.
René Beuckert (LVZ-Muldentalzeitung vom 09.05.2011)
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