19./20. August 2017 „Wikinger-Camp“

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Kinder-Uni Wikinger Camp                                          HIER die Fotoimpressionen

Am dritten Juniwochenende fand in Höfgen eine besondere Veranstaltung statt. Der Verein Lernkultur Muldental e.V. veranstaltete sein jährliches Kinder-Uni Camp. Diesmal stand das Thema „Die Wikinger“ im Mittelpunkt des beliebten Projektes. 25 Kinder errichteten eine kleine Zeltsiedlung, konnten sich bei verschiedenen Angeboten ausprobieren und sich dabei etwas in die Welt des Seefahrervolkes vor über 1000 Jahren hineinversetzen. Die Teilnehmerplätze waren begehrt, bereits eine Woche nach Anmeldebeginn, war die Liste des Veranstalters voll. Wenige Kinder hatten das Glück von der Warteliste nachzurücken.

Die Workshops ließen eine Menge Möglichkeiten zu, handwerklich und künstlerisch kreativ zu sein. Der Bau eines Wikingerstuhls mit dem Naturstammbauer Christoph Werner war dabei ebenso beliebt wie das Schmieden mit Hartmut Lehmann. Natürlich wurden auch Waffen gebaut, Rundschilder und Werkzeuge, wie es die Nordmänner zu ihrer Zeit auch taten. Der große Tisch mit vielen Kreativzubör, vorwiegend aus Naturmaterial, lockte die begeisterten Kids immer wieder an, um Schmuck und Accessoires herzustellen, ihre Stühle und Schilder zu verzieren oder auch um Kleidungsstücke zu schneidern. Außerdem konnte man mit den Bogenschützen vom SV Leisnig auf Beutejagd gehen, in diesem Fall auf Wildschweine, Enten und Biber, natürlich nur als unbewegliche Ziele.

Neben vielen Informationen über das Leben und die Zeit der Wikinger, gab es auch typische Speisen und Spiele. Die Kids erfuhren unter anderem, dass ein Wikingerhelm überhaupt keine Hörner hatte, dass die Kinder nicht zur Schule gingen und dass die Wikinger schon lange bevor Christoph Kolumbus nach Amerika kam, dort Siedlungen bauten.

Die Lust auf Kreativität und Gestalten sowie die Neugier der 25 Kinder auf mehr war erst gestillt, als die letzte Glasperle aufgefädelt, das letzte Holz verbaut und das letzte Eisen geschmiedet war.

Das erlebnisreiche Wochenende war für alle ein schönes Ereignis, sowohl für die Kinder, als auch für den Veranstalter und es war wie immer viel zu kurz. Und es war eine besondere Veranstaltung, weil es sehr wahrscheinlich nach 9 Jahren die letzte Veranstaltung der Kinder-Uni Grimma war. Keine kreative Blockade und auch keine finanzielle Notsituation zwingen den Verein dazu die Professor niederzulegen, sondern die fehlende personelle Unterstützung bei der Planung und Durchführung des Projektes ermöglichen es nicht mehr, die ehrenamtliche Arbeit auf gutem Niveau fortzusetzen und die Begleitung der Kinder optimal abzusichern.

Der Vereinsvorsitzende René Walther bedankt sich im Namen des Vereins Lernkultur Muldental e.V. bei allen teilnehmenden Kids für ihre Neugier und Kreativität, bei den Eltern für das Vertrauen in uns und allen Partnern für die tolle Zusammenarbeit. Danke der Presse für die regelmäßige Begleitung und allen Unterstützern und Sympathisanten für die Wahrnehmung eines wunderbaren Projektes.     (Pressemitteilung)

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